Dienstag, 27. Mai 2014

Segelquallen an Liguriens Stränden

Hübsch sehen sie aus, wenn sie gerade an den Strand gespült werden. Durchscheinend blau, mit einem kleinen Segel obendrauf. Daher auch der Name Segelqualle. Zu Abertausenden treiben sie in diesen Tagen auf der Wasseroberfläche oder werden - zu Haufen geschichtet und
übel riechend - am Meeressaum abgelagert. Velella velella - so der wissenschaftliche Name - kommt weltweit in subtropischen Gewässern vor, im Atlantik (dort wurden schon Teppiche von 260 km Länge gesichtet) und eben auch im westlichen Mittelmeer.

Segelquallen können sich nicht aktiv fortbewegen, sondern werden vom Wind getrieben. Es heißt, sie seinen ein Zeichen von sauberem Wasser. Bei Stürmen - wie in diesen Tagen - können sie in großer Zahl an die Küsten gespült werden. Beruhigen sich die Wellen, verschwinden die an sich harmlosen Quallen von ganz alleine wieder.