Freitag, 5. April 2013

Slow Fish: Schauen, staunen, schlemmen

Plakatwerbung für das Event
Wußten Sie, dass von den 300 essbaren Spezies des Mittelmeeres lediglich ein Dutzend tatsächlich auf den Tisch kommt? Wer sich für Fisch und Meeresfrüchte interessiert, ob in ökologischer, biologischer oder kulinarischer Hinsicht, der sollte sich die Tage vom 9. bis 12. Mai dick im
Kalender anstreichen. Denn dann steigt in Genua wieder „Slow Fish“, die von Slow Food und der Region Ligurien organisierte Publikumsmesse rund um das Ökosystem Meer.

Neu in diesem Jahr: Der Umzug vom Messegelände zum Porto Antico, mitten hinein in die gute Stube Genuas also. Der freie Eintritt wird die Besucherzahlen deutlich nach oben schnellen lassen. Zahlen muss man allerdings, wenn man nicht nur gucken, sondern die kleinen und großen Leckereien aus dem Meer auch probieren will. Wie das Motto „Mare di tutti“ schon sagt, ist das Meer für alle da und alle sollen mit einbezogen werden.

Vier Tage lang dreht sich im Hafen Genuas alles um den Fisch. Woran erkennt man, dass er frisch ist, wie filettiert man ihn sachgerecht und wie geht man in der Küche damit um? In den Workshops unter freiem Himmel lassen sich „Master of Food“ aus Japan, Frankreich und Finnland über die Schulter gucken. Natürlich fehlen auch die großen Namen der italienischen Kochkunst nicht. Insgesamt sechzehn Sterneköche verwöhnen im Wechsel jeweils 25 glückliche Genießer. „Fish `n` Chef“ nennt sich das.

An Marktständen werden eine große Auswahl an frischem und konserviertem Fisch, Öl, Gewürzen, Salz, Algen und ähnlichen Produkten angeboten, frei von jeglichen Konservierungsmitteln und künstlichen Aromen. Und da wäre noch die Wasser-Workshops zu erwähnen und für die, die den passenden Wein zum Fischgericht suchen, die Vinothek ...

Slow Fish, das Fest für alle Sinne und für jeden Geldbeutel.