Dienstag, 27. September 2011

Gratwanderung: Auf den Monte Guardiabella

Monte GuardiabellaWo hat man das schon? Rechts das Meer mit Korsika, vor einem der ligurische Apennin, links, hinter den Almen von Rezzo, die Gipfelkette von Pizzo d' Ormea (2476), Mongioie (2372), Marguereis (2651) ... Auf einem nahezu baumlosen Grat geht es von San Bernardo di Conio
zwischen dem Monte Aurigo (1122), dem Monte delle Valazze (1206) und dem Monte Guardiabella (1218) unangestrengt bergab und bergauf. Zu hören ist nur der Wind und das Gebimmel einer Schafherde. Wie so oft sind die einzigen anderen Wanderer, die uns begegnen, auch aus Deutschland.

Ausgangs- und Endpunkt der Tour
Ausgangs- und Endpunkt der Tour
Die Tour dauert hin und zurück etwa drei Stunden (Höhenunterschied insgesamt 470 m / Handyempfang TIM) und ist auch für kleinere Kinder geeignet. Der Weg, als Teilstück des 71T-Trails für Mountainbikes ausgeschildert, beginnt in der Mitte des Ortes, rechts oberhalb der Kirche, beim letzten Haus, das sich mit einem Schlagbaum gegen ungebetene Besucher schützt (siehe Foto).
Die Satellitenbilder auf Google Maps geben nicht viel her: Der Monte Guardiabella hüllte sich am Tag der Aufnahme in dicke weiße Wolken. Verpassen kann man den Weg trotzdem nicht.
Blick zum Halbmond-Pass
Blick zum "Halbmond-Pass"
Am Gipfelkreuz angekommen, blickt man hinüber auf Albenga. In einer klaren Mondnacht muss der Blick auf die Lichter der Küste zauberhaft sein.

Vor Wanderungen im Nebel wird gewarnt!