Dienstag, 10. Mai 2016

Hanbury-Gärten aufgehübscht

Die Hanbury-Gärten sind gerade jetzt im Frühjahr ein Traum für jeden Blumen- und Pflanzen- liebhaber. Die steil zum Meer hin abfallenden Terrassen beherbergen eine Fülle von ausgefallenen Exoten aus aller Welt, die sich im milden Mikroklima der Küste bei Mortola
bestens akklimatisiert haben.

Die Rosenblüte ist in vollem Gange, Jasmin und mediterrane Kräuter verströmen einen betörenden Duft. Doch wer den Hauptweg verläßt, sieht ein trauriges Bild: Mauern drohen einzustürzen, Wege sind überwuchert, großer Flächen sich selbst überlassen. Der Park hat schon bessere Zeiten gesehen.

Der Universität Genua, die die Anlage betreibt, fehlten bislang die Mittel für die dringendsten Instandhaltungsmaßnahmen. Mit dem Projekt „Natur und Kultur für jedermann“, finanziert von Alcotra, einer grenzübergreifenden Innovationsoffensive, sollen über einen Zeitraum von 18 Monaten die Hauptwege in Ordnung gebracht werden, der als „sentiero dei marinai“ bekannte Weg, der vom Haupteingang hinunter ans Meer führt, ebenso wie der, der den botanischen Garten umrundet. Ein Teil davon soll für Sehbehinderte eingerichtet werden, um es auch ihnen zu erlauben, den Park zu genießen.

Dringend muss auch die Treppe am Haupteingang instandgesetzt werden. Das Dokumentationszentrum wird aufgemöbelt, eine Videoüberwachung installiert, die Elektrik am Hauptweg erneuert. Die Villa selbst soll einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich werden, mit Ausstellungen und weiteren kulturellen Events. Mit anderen Worten, die Giardini Hanbury werden einer Frischzellenkur unterzogen.

Die Arbeiten sollen die Besucher möglichst nur am Rande tangieren.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Sie können Ihren richtigen Namen oder nur Ihre Initialen verwenden,
oder sich einen Phantasienamen geben. Machen Sie bei "Ich bin kein Roboter" ein Häkchen, das vermeidet Spam